Übung am 22.10.2011

Am 22. Oktober 2011 besuchten 16 Atemschutz-Geräte-Träger unser Wehr die Brandübungsanlage der Wache 4 am Nürnberger Hafen.

In zwei Gruppen eingeteilt ging es los. Es wurden verschiedene Themen behandelt, die auf dem Lehrplan standen. Unter anderem der richtige Umgang mit dem Hohlstrahlrohr, welche Einstellung (Sprühwinkel) und Wassermenge bei verschiedenen Bränden anzuwenden sind. Die richtige Türöffnung mit der Feuerwehraxt im Zusammenhang mit der Bandschlinge wurde auch ausführlich besprochen.

Danach ging es in die Brandübungsanlage zur Hitze-Gewöhnung. Der Container wurde mittels Gasflamme auf ca. 280°C - 300°C an der Decke gemessen aufgeheizt. Auf Mannhöhe waren das immerhin noch ca 180°C – 200°C. Mit einem kurzen Sprühstrahl auf die Wärmequelle wurde so ein enormer Wasserdampf erzeugt, der wie ein Aufguss in der Sauna war, nur etwas heftiger!

Als nächstes stand der Flash-Over auf dem Programm. Den galt es mit der richtig Einstellung am Hohlstrahlrohr durch kühlen in Zaum zu halten oder zu löschen.

Mit Atemschutzausrüstung ging es dann in den Container. Mit der geeigneter Türöffnungstechnik und der richtigen Einstellung des Hohlstrahlrohres wurde in den komplett verrauchten Raum vorgedrungen. Es galt den den Brandherd zu finden und ihn richtig abzulöschen. Ausserdem mussten unterwegs verschiedene wichtige Merkmale wie Hindernisse (Türen, Treppen) oder Gefahrgut (Gasflaschen) usw. dem Gruppenführer bzw Einsatzleiter gemeldet werden, da dieser nicht sehen kann, was im innen des Gebäudes geschieht.

Die Nachmittagsgruppe konnte sich nach der Ausbildung noch die Atemschutzwerkstatt mit der dazugehörigen Übungstrecke anschauen.

Unser Dank geht an Thorsten und an die zwei Sebastians der Wache 4, die die Ausbildung super gemacht haben. Danke auch an alle Beteiligten.

Text: Gerd B.